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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Regeln/Anleitung für Moderatoren



hilfe-forum
31.10.2006, 14:05
Wer von euch hat in seinen Internen Bereichen Regeln und oder Anleitungen für neue Moderatoren?

Neben einer persönlichen einführung kann es auch nützlich sein für alle Moderatoren einen Anleitungs/Regen Thread zu haben.

Wenn jemand von euch sowas hat postet es doch bitte mal hier.
besonders für neue Admins kann es eine kleine Hilfe sein wenn sie sehen wie in anderen Foren neue Mods eingewiesen werden.

hcmagix
31.10.2006, 14:20
Also ne reine Anleitung hab ich nicht nur das hier als Allgemeintext was ich von einem erwarte


Moderator werden ist nicht schwer, Moderator sein dagegen sehr

Viele werden mir wohl zustimmen, daß es heutzutage ziemlich einfach ist, einen Moderatorenjob in einem Forum Deines Interesses zu übernehmen. Viel schwieriger ist es dagegen auch ein wirklich guter Moderator zu werden.

Was macht einen guten Moderator aus?
Wie gesagt, jeder kann in irgendeinem Forum Moderator werden. Das Angebot ist mittlerweile sehr groß und die Nachfrage offensichtlich gering. Sobald man an einem Thema Interesse zeigt, fleißig Beiträge postet und sich anderen Mitgliedern als Hilfesteller anbietet, hat man sehr gute Chancen, eine Moderatorenstelle zu erhalten oder sich um eine zu bewerben. Dir ist das passiert? Super und herzlichen Glückwunsch!
Du bist also nun Moderator, und wie geht es jetzt weiter? Moderator sein bedeutet nicht, dass man wie ein Wilder mit dem Löschknopf oder der Bearbeitenfunktion den Forenmitgliedern zeigt, wer hier der Herr im Haus ist.
Als Moderator sollte man keine Machtspielchen treiben. Wenn man nur darauf aus ist, kann man den Job sehr bald wieder an den Nagel hängen. Entweder weil sich die Mitglieder darüber beschweren und so etwas als Grund nehmen, sich vom Forum zu verabschieden, oder weil man sehr bald mit den Team-Mitglieder diesbezüglich Probleme bekommen wird, die anderer Meinung sind.

Was ist die Hauptaufgabe eines Moderators?
Die Hauptaufgabe besteht darin, das Forum mit seinen Beiträgen zu unterstützen, den Mitgliedern Hilfestellung zu bieten und auf die Einhaltung der Richtlinien zu achten. Dabei ist es immer wichtig zu beachten, dass man als gutes Vorbild voran geht und stets die Interessen der Community wahrt. Muss man wirklich mal einen Beitrag löschen oder editieren, sollte man auf keinen Fall persönlichen Gefühlen den Vorrang geben. Sicherlich wird man nicht jedes Mitglied gleich gut leiden können, aber alles beruht auf Gegenseitigkeit. Jeder ist gleich zu behandeln. Wenn man sich daran hält, wird man mit den Mitgliedern auch weniger Probleme haben. Keiner fühlt sich benachteiligt und man vermeidet Streitigkeiten innerhalb des Moderatorenteams.

Nochmal in Kürze: Auch wenn Du auf freiwilliger Basis eine Moderatorentätigkeit übernimmst besteht Dein Job darin, regelmässig am Community-Leben teil zu haben. Du bist teilweise dafür verantwortlich das Forum am Leben zu erhalten, indem Du Mitglieder zum posten animierst. Darüber hinaus ist es auch Deine Aufgabe Streitigkeiten zu schlichten und auf die Einhaltung der Richtlinien zu achten.

Welche Nachteile kann ein Moderatorenjob mit sich bringen?
Die meisten waren vor einem Moderatorenjob normale Forumsmitglieder. Vielleicht waren sie sogar aufgrund Ihres Wissens oder Ihrer Art sehr beliebt unter den anderen. Wird man plötzlich Moderator in dieser Community, ist es in der Regel häufig so, dass man von den übrigen Mitgliedern auf einen anderen Level gestellt wird. Man ist eben keiner mehr von ihnen. Beliebtheit kann sehr schnell in Neid und Missgunst umschlagen. Damit sollte man rechnen und sich, wenn möglich, damit abfinden. Auch wenn man es nicht versteht.

Noch ein ganz wichtiger Punkt, den viele oft übersehen: Abhängig vom Thema des Forums, kann das Alter des Moderators eine gewisse Rolle spielen, wie erfolgreich er seine Tätigkeit ausführen wird. Nicht jeder Moderator wird von den Mitgliedern akzeptiert, wenn er vom Alter weit unter dem Durchschnittsalter der Community liegt. So manch einer lässt sich nicht gerne von jemanden Vorschriften machen, der selbst noch ein "halbes Kind" ist.

Was sind die wichtigsten Regeln, die ein Moderator zu beachten hat?
Man muss diplomatisch sein.
Man sollte ein Team-Spieler sein.
Man darf persönlichen Gefühlen keinen Vorrang geben.
Man sollte sich regelmässig, wenn es die Zeit erlaubt, am Leben der Community beteiligen.
Man sollte mit Vorbildfunktion jedes Mitglied fair behandeln und seine "Machtfunktion" nicht ausspielen.
Man sollte wichtige und vor allem interne Sachen für sich behalten können.
Gerade wenn man neu im Moderatorenteam ist, sollte man sich nicht scheuen Fragen zu stellen. Wenn Dir etwas unklar ist, oder wenn Dich etwas besonders interessiert, stell Deine Fragen im Teamboard.

hilfe-forum
31.10.2006, 14:28
Jup genau sowas meinte ich ja auch.
Es hilft neuen Admins sicher wenn sie wissen was Ihr euren neuen Mods mit auf den Weg gebt.

Schlieslich sind viele dieser Tipps ja durch lange (unersetzbare) Erfahrung entstanden und dementsprechend wertvoll.

Ach ja hab noch die vergessen die ich nutze..
Sind allerdings nicht von mir sondern aus dem weiten des Internets...


Gut Durchlesen!
Denn daran solltet Ihr euch immer halten!

Moderator zu sein ... so ziemlich das Schlimmste, was einem passieren kann.

Hat man es noch als Normaluser nur "mit denen da oben" zu tun, steht man als Moderator plötzlich mittendrin. Auf der einen Seite -im schlimmsten Fall, meckernde User, weil man einen Beitrag "vorsorglich" geschlossen hat oder eine unbedachte Bemerkung hat fallen lassen, und auf der anderen Seite die Admins, die einem dafür den Kopf abreissen können; und das vielleicht auch noch vor versammelter Mannschaft.

Wer davor Angst hat, der sollte eine Anfrage ablehnen oder sich lieber gar nicht erst um einen Moderatorenjob bewerben.

Wie sollten sie sich geben?

Moderieren heisst, eine Diskussion leiten, sie in Schwung bringen/erhalten, schlichtend eingreifen, auf die Wahrung der gesteckten Regeln achten, Themen vorgeben, in Fach-Foren möglichst mit kompetentem Wissen beratend zur Seite stehen.

Das vielerorts durchgeführte "Es ist wohl alles gesagt, ich mach hier mal zu", kann jeder Dorfköter, wenn er die Rechte besitzt.

Die wahre Kunst eines Mods ist nicht das Schließen oder Löschen, sondern die streitenden Diskussionsparteien wieder auf den richtigen Weg zu führen.

Da die Masse so etwas nicht beherrscht, sind sie, auf Grund ihrer Schließwut, bei den Usern zu recht unbeliebt.

Ein Moderator sollte:

- eine Persöhnlichkeit auf dem Board sein
- Sachverstand haben
- Menschenverstand haben
- die nötige Gelassenheit mitbringen
- loyal sein (nicht mit Ja-Sager oder Schleimer verwechseln)


Aber bitte nicht nur Antworten um "Der Antwort" wegen. Ein Moderator muss und kann nicht alles wissen in seinem Themenbereich. Dann ist es oftmals besser nichts zu schreiben. Ein Moderator sollte autoritär und souverän auftreten um nicht zur Witzfigur des Boards zu werden.

hcmagix
31.10.2006, 14:39
Naja
- eine Persöhnlichkeit auf dem Board sein
Persönlichkeit stammt von Person und deshalb ohne H (h) ;)

Geh ruhig nochmal über deinen Text da ist noch Einiges zu machen ^^

hilfe-forum
31.10.2006, 14:55
Naja Persönlichkeit stammt von Person und deshalb ohne H (h) ;)

Geh ruhig nochmal über deinen Text da ist noch Einiges zu machen ^^

Ne der ist ok so wie er ist.
Wir sind ja kein Rechtschreib-Forum.
Solange der Inhalt verstanden wird, und nur das ist wichtig, gibt es keinen Grund was zu ändern.

Dennoch vielen Dank für den sicherlich nett gemeinten hinweis auch wenn ich ihm nicht brauche gibt es sicher Menschen die darauf wert legen und deinen Hinweis nutzen werden.

Zu diesen Thema fallen mir noch die allgemein bekannten Laws als Beispiel ein die bei uns ein teil der "wie sollen sich User verhalten" Tipss sind.




In den Diskussionsforen tauchen immer wieder gewisse Reaktionen auf, die das Ende der eigentlichen Diskussion bedeuten, denn der Einwurf ist der Ausdruck völliger Hilf- und Argumentationslosigkeit.
Diese Reaktionen lassen sich systematisch zu den sogenannten "Laws" ordnen.

Zur Klarstellung: Es handelt sich hierbei nicht um Gesetze im Sinne von Verordnungen und Vorschriften, sondern um Gesetze im Sinne von Naturgesetzen! Sie wurden also nicht erlassen, sondern entdeckt.


Godwin's Law:
Je länger eine Diskussion andauert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß jemand mit einem unpassenden Stasi-, Kinderschänder- oder Nazivergleich auftritt.


Gassner's Law:
Jemand, der gewisse Grundsätze und Prinzipien als "typisch deutsch!" bezeichnet, hat automatisch verloren. "Typisch deutsch" kommt nur von Argumentationslosen. Sie haben nichts mehr zu sagen.


pi's Law :
Je hitziger die Diskussion wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß jemand den Namen des Diskussionsgegners in die Betreff/Thema-Zeile übernimmt. Der, der das getan hat, hat automatisch verloren.


Kühnert's Law:
Wer das Alter, Behinderungen oder sonstige persönliche Eigenheiten des Diskussionsteilnehmers nutzt, um ihn als inkompetent darzustellen, hat automatisch verloren.


Heidtmann's Law:
Wer den Lebenslauf seines Gegenübers als Argument missbraucht, hat verloren.


Hartge's Law:
Wer mit den Lebensumständen einer anderen Person argumentiert, um diese Person dadurch anzugreifen oder in ein schlechtes Licht zu rücken, hat keine Argumente mehr und damit automatisch verloren.


Tetzlaff's Law:
Im Laufe einer Diskussion steigt die Wahrscheinlichkeit, daß einer der Beteiligten Verschwörungstheorien verlautbart, proportional zur Länge des Threads.


Tsang's Law:
Wer die schweigende Masse als Kriterium für Zustimmung oder Ablehnung einer Frage heranzieht, hat automatisch verloren.


Egg's Law:
Wer mit "hast du das sexuell nötig" o.ä. argumentieren will, verliert.


Riedel's Law:
Je länger eine Diskussion andauert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß jemand seinem Diskussionsgegner zum Vorwurf macht, er verschwende Steuergelder und zahle seine Netzanbindung nicht selbst. Derjenige hat automatisch verloren.


Hellinger's Law:
Wer zuerst mit dem Spruch "ich mache schon länger DFÜ als einige hier auf der Welt sind" kommt, hat die Diskussion automatisch verloren.


Borutta's Law:
Wer im Laufe einer Diskussion ein von ihm mißbilligtes Verhalten als typisch für eine ganze Generation hinstellt, hat automatisch verloren.


Gröschel's Law:
Je mehr Postings nötig sind, um einen Diskussionsgegner bei einem einzigen Diskussionsaspekt argumentativ in die Ecke zu manövrieren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß man vergisst, was man eigentlich beweisen wollte, wenn es dann doch mal klappt.


Kohrssches Law:
Jeder, der eine Diskussion aufgrund eines oder mehrerer Laws verloren hat, behauptet, daß diese Laws sowieso Blödsinn sind.


Raimund's Law:
Wer sich provozieren läßt, hat verloren.


Weimer's Korrolar:
Ab einer gewissen Länge tendiert jeder Thread dazu, selbstbezüglich zu werden.


Müller's Law:
Wer (ausschließlich) mit "no comment", "no reply", "kein Kommentar" o.ä. antwortet, hat verloren.


Herrmann's Law:
Wer mit Rechtschreib- und Tippfehlern eines Diskussionsteilnehmers argumentiert, hat verloren.


Dauer/Kottenhahn-Law:
Teil 1:
Jemand, der in einer Diskussion das Argument "Du hast verstanden." oder sinngemäße Aussagen wiederholt verwendet, hat verloren.
Teil 2:
Jemand, der während einer Diskussion beleidigende Behauptungen aufstellt und diese damit begründet, daß auch andere dies so sehen würden, hat verloren.
Teil 3:
Jemand, der zwar Kritik austeilt, aber keine begründeten Einwände gegen diese Kritik akzeptiert, sondern die eigene Meinung als die einzig richtige darstellen will und den Diskussionspartner daher als kritikunfähig diffamiert, hat verloren.